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Laborparameter als Entscheidungsgrundlage der orthomolekularen Prävention und Therapie

Die aktuelle Studienlage zur Prävention und Therapie mittels Mikronährstoffen kommt klar zur Erkenntnis, dass diese – wo irgendmöglich – gezielt, d. h. Bezug nehmend auf eine konkrete Anamnese/Diagnose/Untersuchungsbefund und insbesondere an Laborparametern orientiert erfolgen sollte.

Diese lassen sich grob in vier Gruppen aufteilen, nämlich Parameter, die einen oxidativen, einen metabolischen und einen inflammatorischen Status anzeigen, sowie Screeningparameter, die weitere ggf. krankheitsrelevante Zustände anzeigen.

In der praktischen Anwendung ergibt sich damit eine individuelle Situation des Patienten, die entweder durch einen einzelnen bestimmten Status oder aber eine Mischform gekennzeichnet ist und eine entsprechende, ebenfalls auf den Status zugeschnittene Substitution erfordert.

In den nachfolgenden Schaubildern sind sowohl die Laborparameter, die den jeweiligen Status kennzeichnen, als auch die bei Vorliegen des Status entsprechenden Mikronährstoffe aufgeführt. Im weiteren Verlauf sind die typischen Laborveränderungen ersichtlich, zuletzt werden die möglichen Dosierungsbereiche pro Tag angegeben.

Dr. Roland Ballier
Facharzt für Allgemeinmedizin

aus: Vortrag anlässlich des SGGG-Kongresses in Lugano, 26.06.2010

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